Auslandssemester Riga

Neuester Stand der Dinge

Nach einem dreitägigen, ziemlich freien Wochenende soll nun morgen also der "Ernst" beginnen...

Unser Wochenende haben wir damit verbracht, in einem großen Einkaufszentrum nach schönen Dingen und vor allem gewohnteren Lebensmitteln ( wie z.B. Gouda und vernünftigem Brot ohne Kümmel) zu suchen, Fahrkarten zu kaufen, um etwas mobiler zu werden, süße kleine Cafés zu finden und uns ansonsten auszuruhen. Am Samstag waren wir dann in einem britischen Pub, der unserem Bild eines Pubs allerdings nicht so ganz gerecht wurde. Die Wände waren für unser Verständnis viel zu hoch und hell, der Stuck an den Decken wollte auch nicht so ganz in unser Bild eines Pubs passen. Der live auftretende, Gitarre spielende Sänger, der eine wirklich schöne Stimmung erzeugte, konnte uns dann aber doch von diesem Pub überzeugen. Am Sonntag unterbrachen wir unser Entspannen dann sogar durch einen plötzlichen Komplett-Hausputz. Es wurde gesaugt, gewischt, ausgeklopft und geschrubbt, sodass nun Böden und Oberflächen in einem bisher nicht da gewesenen Glanz erstrahlen. Danach hat das ruhige Entspannen in unserer Wohnung noch viel größeren Spaß gemacht. Das Wetter war das Wochenende leider nicht so richtig einladend, sodass wir unseren Plan, ans Meer zu fahren, doch noch einmal verschoben haben. Haben ja schließlich noch genug Zeit!  

Heute stand dann ein Treffen mit dem Schulleiter und seinen Kollegen an, bei dem besprochen werden sollte, wer von uns Fünfen ungefähr in welchen Kursen arbeiten wird. Bis zum Nachmittag wollte die Vize-Rektorin dann geklärt haben, in welche Kursen wir wirklich anfangen können und vor allem auch, wie das Zeitmanagement laufen wird. Schnell machte Ligita noch eine kurze Tour mit uns zu dem großen Markt, der hier jeden Tag in der Woche geöffnet hat. Da heute nicht viel los war und das Wetter auch nicht so richtig mitspielte, konnte man nur erahnen, wie beeindruckend dies an einem sonnigen Wochenende sein mag. Dennoch unser Fazit: dort müssen wir unbedingt öfter hin, man zahlt statt 2 € für ein Kilo Gurken nur noch 0,60€!

Als wir dann nachmittags in den Schülerpalast zurückkehrten, um nun unsere lang ersehnten Informationen zu bekommen, konnte man unserer Hoffnung leider nicht so ganz gerecht werden. Aufgrund der enormen Größe und Vielfältigkeit dieser Institution, ist es leider auch entsprechend schwierig, einen klaren Plan zu machen, wo man wann hingehen kann. Wir wurden noch einmal etwas herum geführt und durch intensives Ausquetschen der armen Vize-Rektorin, die teilweise mit unseren englischen Fragen überfordert war, kamen wir dann langsam an einige wichtige Informationen. Sie konnte einige Kollegen empfehlen, bei denen sie uns auch angemeldet hat. Mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf, machten Marie und ich uns dann auf dem Heimweg, während Jula direkt im Fotografie-Kurs behalten wurde. Zuhause setzten wir uns dann daran, den Plan über die Kurse, den wir heute bekommen haben, intensiv zu studieren, und zu versuchen, daraus einen Stundenplan zu basteln, an dem wir uns etwas entlang hangeln können. Völlig ohne Orientierung würde man in diesem Palast wohl untergehen. Wir merken, dass es sowohl Luxus als auch Strafe sein kann, so viele Möglichkeiten und Freiräume zu haben. Im Prinzip wird uns nichts vorgeschrieben und wir sollen uns unsere Arbeitswoche so zusammen basteln, wie wir wollen. Eine tolle Chance, aber auch gar nicht so einfach. Ich denke aber, dass wir nun die große Herausforderung in diesem Haus unseren Platz zu finden, meistern werden. Morgen geht's los, also auf die Plätze, fertig, los! Wir sind sehr gespannt, und werden sicherlich berichten, bis dahin liebe Grüße, Conny.

17.2.14 20:19

Letzte Einträge: Auf in neue Abenteuer, Jetzt aber mal wieder!, Jetzt aber mal wieder!, Endspurt!

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen