Auslandssemester Riga

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Hallo, wir sind Marie, Jula und Conny und das ist nun unser Blog! Wir sind heil in Riga angekommen und haben erste Eindruecke gesammelt. Diese wollen wir mit euch teilen also immer brav lesen und ganz viel Spass!

 


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Jetzt aber mal wieder!

Nun ist schon in 2 Tagen Ostern und es ist doch so viel passiert, dass wir ganz vergessen haben euch das alles mitzuteilen. Seit dem 1. April arbeiten wir nun in den Kindergärten und sind in vollem Gange dabei, uns an Projekten zu versuchen oder überhaupt mit den Kindern etwas zu machen. Durch die Sprache wird uns das echt mega doll erschwert. Conny ist in einer Kita Einrichtung auf der anderen Seite der Stadt. Sie fährt dann schon mal 30 Minuten mit dem Bus. Jula und ich, wir sind gemeinsam in einer Einrichtung, wo wir in unterschiedlichen Gruppen mitwirken. Zumindest versucht man mit zu wirken. Jula ist bei den 3-5 Jährigen und ich dann von 5-7 Jahre. In meiner Gruppe ist es so, dass die Kinder mindestens 120 Minuten am Tag Unterricht haben. Sie können schon lesen, schreiben und rechnen. Also die Kinder lernen das, was man bei uns in der 1.-2. Klasse lernt. Dafür machen sie auch alle Mittagsschlaf, wo ich oft gerne mitmachen würde. Leider gehe ich schon vorher zum Schülerpalast. Dort nehmen wir an weniger Kursen teil, denn unsere Aufmerksamkeit muss man nun der Vorbereitung von Angeboten widmen. Aber es macht auch Spaß. Man sammelt neue Eindrücke, vergleicht mit dem Standard in Deutschland und kann gutes aus allem heraus ziehen. Das Wetter spielt immer noch verrückt. Es ist zwar schon um einiges wärmer geworden aber Warm kann man es noch nicht unbedingt nennen. Man braucht dann schon noch eine dicke Jacke. Am Strand wurden aber schon Stege aufgebaut, so dass es jetzt richtig Ferien-mäßig aussieht. Außerdem hatte ich Geburtstag und Jula und Conny haben sich richtig Mühe gegeben einen schönen Tag zu gestalten. Es war auch wirklich sehr schön, bis auf dass ich 2 Stunden im Bus verbracht habe, um Theresa zum Flughafen zu bringen und wieder nach Hause zu kommen. Achja, ganz spannend ist nun, dass wir die Fähre nach Stockholm gebucht haben und uns dort mit den Schweden treffen, welche aus unserer Klasse in Tomelilla sind. Wir freuen uns schon seher darauf und vielleicht kann man sich ja auch noch Helsinki angucken. Das haben wir uns zumindest vorgenommen. Jetzt freuen wir uns ganz doll auf Ostern, denn dann haben auch wir endlich mal mehr als 2 Tage frei und werden es uns schön machen. Das wars erstmal wieder Alles Liebe Marie

15.4.14 18:07, kommentieren

Was so los ist

Ja, nun sind aber auch einige andere Dinge passiert. Ich bin zur Zeit in der Folklore Gruppe (die machen Musik mit Kantele, Geige, Flöte, Gitarre, Cello und noch einigen anderen Instrumenten und singen dazu.) Mit denen hatte ich einen Auftritt in der lettischen Universität. Dieser Auftritt hatte das Ziel am Sing- und Tanzfest 2015 teilzunehmen. Also haben wir vorher fleißig geübt. Dazu begleite ich auf der Kantele, welche ich spielen lerne. Die Gitarre hatte ich noch nicht in der Hand. Auf jeden Fall war der Auftritt super. Es hat Spaß gemacht, den Chören zuzuhören und man hat Gänsehaut bekommen. Schade, dass die Anderen nicht dabei waren. Ansonsten musste ich zwei Mal den Deutschkurs machen, was echt kompliziert war, denn Ligita war in Deutschland mit ihrem Chor, und somit hatten wir echte Sprachprobleme, denn die Kinder haben ein riesen Vokabular, können aber kaum einen Satz bilden oder die Wörter anpassen. Dann sind wir am Wochenende am Strand gewesen. Genauer gesagt am Freitag, wo das Wetter so mäßig gut war, wir aber trotzdem los wollten. Zum Bahnhof gehetzt, in den Zug gesprungen und los ging es. Dort angekommen mussten wir unbedingt Schuhe ausziehen und doch einmal das Wasser testen, welches eisig kalt war. Trotzdem sind wir Barfuß weiter spazieren gegangen und haben unglaublich viele lustige Fotos gemacht. Nun sind wir gespannt auf die Auswahl der Kindergärten, in welche wir ab April sollen und was eben noch so kommt. eure Marie

 

 

 

 

 

 

25.3.14 10:39, kommentieren

Und es geht weiter...

Einige Tage sind vergangen, wir steuern immer weiter auf unsere Halbzeit hier in Riga zu und unser Leben schlängelt sich weiter durch sonnige, regnerische, graue, helle oder verschneite Tage. Weiterhin machen wir uns natürlich eine schöne Zeit - egal, wie das Wetter uns an den Morgenden begrüßt. Während wir vor 4 Tagen noch 14 Grad hatten, wir in Strickjacken durch die sonnigen Straßen spaziert sind und die Frühlingsluft Rigas unter dem strahlend blauen Himmel eingeatmet haben, setzt heute nach 3 stürmisch verschneiten Tagen bei Minusgraden und tiefen Schneespuren wieder das sonnige Tauwetter ein. Ein bisschen verrückt ist dieses Wetter ja schon - aber auch irgendwie spannend. Man weiß morgens nie so genau, was auf einen wartet und das schmuddelige Wetter zwischen Schnee oder warmer Sonne, das wir aus dem Norden Deutschlands nur allzu gut kennen, überspringen wir häufig durch recht rasche Temperatursprünge.

Mittlerweile sind auch die drei Mädchen hier angekommen, mit denen wir in Deutschland unseren Sprachkurs gemacht haben. Wir verstehen uns prima und ich glaube, dass eine lustige, gemeinsame Zeit auf uns wartet. Am Samstag wird eventuell gemeinsam das Nachtleben Rigas unsicher gemacht. 

Außerdem versüßen uns unsere ersten Besucher unser Alltags-Leben und geben uns Kraft, um wieder neu gestärkt an die Herausforderung "Abenteuer Riga" heranzutreten. Somit ergeben sich neue Konstellationen innerhalb der Gruppe und es gibt immer wieder neuen Schwung.

Wenn uns das Heimweh mal heimsucht, schaffen wir es zum Glück bisher gut, uns gegenseitig schnell wieder aufzumuntern. Auch die langsam zunehmenden Anforderungen der Schule halten sich soweit in Grenzen, dass das Genießen der Zeit nie zu sehr in den Hintergrund gerät.

 Ach doch, eigentlich machen wir uns hier gut, denke ich! Nun lasse ich lieber nochmal ein paar Bilder sprechen... und grüße euch ansonsten nur ganz herzlich! Eure Conny.

 

 

 

1 Kommentar 18.3.14 22:18, kommentieren

Hin- und hergerissen

So, nun ist mal wieder ca eine Woche vergangen und es ist so mäßig viel passiert. Unter der Woche arbeiten wir mittlerweile und probieren immer noch die verschiedenen Kurse des Freizeitschlossen aus. Am Freitag haben wir dann mit Jula Seri vom Flughafen abgeholt. Der Weg dort hin war schon schwer. Wir sind erstmal in den falschen Bus gestiegen, um dann an der Endstation anzukommen, da wir uns verlesen haben.Dann sind wir ca. eine halbe Stunde gefahren, bis wir bei einem großen Einkaufszentrum ausgesteigen sind. Nun hatten wir 90 Minuten Zeit, um Mäntel für Jula und Conny zu finden. Das haben sie auch tatsächlich geschafft. Danach mit Endspurt weiter, da wir durch erneutes Verlesen mit einem weiteren Fahrtweg von einer halben Stunde rechneten. Dies kürzte sich dann doch auf 10 Minuten, sodass wir dann noch eine halbe Stunde am Flughafen hatten für Kaffe. Jula hat sich riesig über Seris Ankunft gefreut und dann ging es daran, den Bus für den Rückweg  zu finden. Also der Freitag war echt eine einzige Suchaktion. Zuhause angekommen haben wir schon bald einkaufen gegangen, um dann zu kochen. Es gab selbstgemachte Pizza. Das haben wir uns schon lange vorgenommen. Dann wollten wir eigentlich in den Pub, waren aber alle zu müde. Am Samstag sind Jula und Seri den ganzen Tag unterwegs gewesen und haben sich Riga angesehen. Conny und ich haben ausgeschlafen, dann noch etwas gemütlich "gegammelt" und sind dann auf den Markt gegangen, um Lachs zu kaufen. Zuhause haben wir gemütlich Tee und Kaffee getrunken. Am nächsten Abend sind Seri und Jula in einen Pub, während Conny und ich es uns gemütlich gemacht haben: mit reden und Film gucken. Am Sonntag hat Conny mal wieder bis 13.30 Uhr geschlafen, somit war der Tag vorbei. Nein Spaß. Wir zwei sind dann ein bisschen bummeln gegangen. Jula und Seri waren am Meer. Dort war allerdings nicht so schönes Wetter wie letzte Woche. Abends gab es noch ein kleines Gitarrenkonzert und Spaghetti Bolongnese. Hier läuft weiterhin alles gut. Leider ist unsere Kontaktperson krank - ebenso auch Dominique und Trine.  Hoffentlich ändert sich das schnell wieder. Kalt ist es aber zum Glück nicht.  Mit 4°C können wir gut leben. Bis dann, Marie

 

Nachtrag von Conny:

Nicht, dass hier alle auf falsche Gedanken kommen- es kommt gar nicht so oft vor, dass ich den ganzen Tag verschlafe! Ist mir erst zweimal passiert, seitdem wir hier sind. Es ist aber tatsächlich momentan so, dass wir alle zu kleinen Murmeltieren mutieren. Wir vermuten, dass es am leider doch noch oft zu grauen Wetter liegt. Es hat aber auch ein Gutes: sobald wir hier ein bisschen Sonnenschein erkennen, werden wir ganz wach und aufgregt. :D Klar Botschaft an den Frühling: Du kannst kommen!

Liebe Grüße, Conny.

3.3.14 20:44, kommentieren